gründete sich im Spätsommer 1995 in der Ost-Berliner Altbaucity.
Initiatorin war die Akkordeonspielerin Kareen Tenz, die während des
Studiums den Geiger Christian Bauer und den Mehrfachinstrumentalisten
Ralph "Kalle" Kalenberg um sich scharte (letzteren per
Annonce), um mit ihnen "ein wenig Folkmusik" zu machen.
Das Kleeblatt hatte im Frühjahr sein erstes umfangreiches Programm fertig
und begann die Irish-Pubs in Berlin und Umland zu erobern. Dazu kamen
erste Konzerte in Clubs und kleineren Konzertsälen.
Bis zum ersten großen Höhepunkt, der Teilnahme am Tanz- und Folkfestival 1997 in
Rudolstadt, vergingen zwei Jahre mit angestrengter Arbeit und unzähligen Auftritten.
- Bandgeschichte
Im Frühjahr 1998 verließ Geiger Christian die Band, um sein Heil in
Amerika zu suchen. Um keine Auftritte absagen zu müssen, stellten
Kareen und Kalle schleunigst das Programm auf eine Duo-Variante um.
Erstaunlicherweise war die Stimmung bei den Konzerten mindestens genauso
gut wie früher.
Die Tatsache, daß die Musik klanglich und hinsichtlich der
Instrumentenvielfalt gegenüber der früheren Besetzung weniger
Spielraum bot, bewog die beiden allerdings bald, nach neuen Mitspielern
zu suchen.
Nach mehreren Versuchen mit Musikern und solchen, die es sein wollten, griff Kareen
wieder zu dem Trick mit der Zeitungsannonce. Es wurde ein Volltreffer,
denn es meldete sich Reiner Franz.
Er war studierter Gitarrist und beherrschte sein Instrument professionell.
Endlich wieder satte Klänge bei
mit kräftigem Rhythmus und neuerdings auch mit tollen
Gitarrenimprovisationen.
Nach nur sechs Proben war das aktuelle Repertoire spielbereit.
Neue Titel ließen nicht lange auf sich warten. Das musikalische
Konzept wurde überarbeitet, die Musik wurde spürbar rhythmusbetonter und
druckvoller.
Im März 1999 kam auf Empfehlung eines Freundes der Geiger
Julian Straßburg zu
.
Mit vier Musikern kann man eine Unmenge Instrumente spielen und mächtig
Dampf machen. Das Repertoire wurde wieder erweitert, die Arrangements verfeinert.
Neue druckige Klänge entstanden, aber auch ausgefeilte Balladen.
Die Viererbesetzung war nun bestens geeignet, auch auf größeren Bühnen zu
spielen. Es folgten Konzerte auch in Konzertsälen, auf Stadtfesten und auf diversen Festivals
wie dem Whisky-Herbst in Köpenick oder den Folkfesten in Rudolstadt, Usedom und Perleberg.
Im Mai 2001 verließ Gitarrist Reiner die Band für etwa ein Jahr,
um sich anderweitig seinem Musikberuf zu widmen. Seitdem war die Ur-Besetzung, zumindest was die
Instrumentierung betrifft, wiederhergestellt.
In dieser Besetzung spielte
bis zum Frühjahr 2002.
Dann verließ Kareen nach sechseinhalb Jahren die Band endgültig.
Bandchef Kalle ist seitdem das einzig erhaltene Gründungsmitglied und kümmert sich um die
Organisation von Auftritten und Technik sowie um finanzielle Belange.
Im Mai 2002 kam dann "Väterchen" Falk Nisius zu
.
Er ist ein Urgestein der Berliner Folkszene.
Kalle und Falk hatten früher schon gemeinsam bei RABEN gespielt
und nun wurde das Repertoire auch gleich um ein paar schöne alte RABEN-Stücke erweitert.
So dauerte es nur ein paar Tage, bis die Band wieder ein gutes Trio war.
Kurze Zeit später stieß auch Reiner wieder dazu und nun endlich war
komplett und in sich eine runde Sache.
Vier gestandene Folk-Männer kamen nun zusammen auf die Bühne,
und ließen fortan zehn Instrumente und vier Stimmen erklingen.
Die Viererbesetzung ist die musikalisch anspruchsvollste der Folkband
,
passt aber leider nicht in alle Clubs oder Pubs hinein.
Ende 2002 startete das Zweitprojekt
.
Damit ging ein langjähriger Traum von Kalle in Erfüllung, nämlich in einer waschechten Folk-Rockband zu spielen.
Zur Verstärkung wurden Stephan am Schlagzeug und Ronald am Bass hinzugezogen.
Seitdem geht's bei
auch ordentlich rockig zur Sache.
Aber das ist eine andere Geschichte. Nachzulesen HIER
Da Geiger Julian mit über 100 Auftritten pro Jahr rettungslos überlastet ist,
kam im Jahr 2006 Julius als Gastmusiker zu
.
Da aber auch er nur einen Teil der verbleibenden Auftritte abdecken kann,
gibt es seit Sommer 2008 zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder eine Frau in der Band.
Sie heißt Evelyn und begeistert seitdem Jung und Alt mit ihrer unerschöpflichen Energie und ihrer Spielfreude.
So sieht nun die Folkband
im Jahr 2010 aus.
Meistens wird im Trio gespielt mit Julian oder Evelyn an der Geige, dazu meist Falk am Akkordeon oder Reiner an der Gitarre
und natürlich Kalle am Banjo und der Hauptstimme.
Manchmal gibt es auch die Viererbesetzung zu sehen.
Der klanglichen Vielfalt sind nun keine Grenzen mehr gesetzt. Egal ob Trio oder Quartett,
die hohe künstlerische Qualität der Musiker und der nie enden wollende Spaß am Musizieren
machen jedes Konzert der Folkband
zu einem besonderen Erlebnis.
Es ist am Morgen nie ganz sicher, wer abends
auf der Bühne erscheint. Vielleicht liegt ja auch darin einer der
besonderen Reize der Band.
Na dann, folkt uns!
